Schnauzer & Riesenschnauzer vom Poggenfehn

"Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!"

Heinz Rühmann

Aivi vom Poggenfehn

Riesenschnauzer schwarz

WT: 26.01.2011

genannt ‘Puppa Pupse’ & ‘Aivi Engel’
HD: A1 (frei) ED: 0 (frei)
DOK-frei und frei von Schilddrüsenerkrankung
Ausdauerprüfung (AD), Wesenstest (WT)
Zuchtzulassung bestanden am 22. Oktober 2012 (V)

Aivi ist der erste Poggie, der auf Poggenfehn bleiben sollte. Die Auswahl der Hündin war wirklich mehr als schwer, doch mit einer Art Déjà vué fiel in letzter Minute eine ganz andere Entscheidung. Ebenfalls wie Mutter Imba, war auch Aivi die Madame Orange des Wurfes. Der Blick und die Ausstrahlung ähnelten Imba sehr…. jedoch anders als bei Imba’s Auswahl damals, hatte Aivi sich nie in den Vordergrund gedrängt. Sie war immer mittendrin und dabei, aber nie, so schien es, führte sie die Truppe an. Auch das Gebell war damals weniger häufig, was sich allerdings im positiven Sinne ändern sollte… 🙂

Die Sozialisierung und Integration in das Rudel war wirklich sehr schön, denn Aivi ist ein furchtloser Hund, der sehr neugierig ist. Nur wie alle Junghunde auf Poggenfehn, ja auch die Besucherhunde, scheint Issy eine unheimliche Anziehungskraft (vielleicht aufgrund ihrer Drolligkeit oder Größe) zu besitzen, so dass Aivi sie ständig belagerte. Und als wir Herrchen dachten, dass Issy die kleine schwarze Madame Orange nie akzeptieren würde, so wurden wir doch eines Besseren belehrt.

In Aivi’s Jugend war sie eine schwarze ‘Rennsemmel’, im Tempo war sie ihrer Mutter schnell voraus und entwickelte aus der Eigenschaft eine für sie praktikable Spielweise. “Ich renn’ so lange vor Muttern weg, dass sie meint sie würde mich jagen”… 😉 Generell gibt es keine Schwierigkeiten im 3er Gespann, vielmehr fungierte Aivi auch als Verbindung zwischen Imba und Issy, denn wenn die beiden “Großen” spielerisch zanken wollten, war Aivi immer zur Stelle um sich dazwischen zu werfen um all die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Nach und nach ist auch unsere Aivi vom liebenswert verrückten Hundekind zur Hundedame herangereift. Wild ist sie noch immer und hat Spaß am Schwimmen, am Rennen, am Mittelschnauzer jagen und balgern mit Schwester Djuna und Mama Imba. Eine schöne Eigenschaft hat sie allerdings erst nach ihrer Jugend erhalten. Denn sie ist mittlerweile schlechthin der Schmusehund. Jede sich bietende Möglichkeit wird genutzt ein Herrchen anzustubsen, den Kopf auf deren Schoß zu legen, oder gar Besucher mit so großen Augen (ja, richtig in Szene gesetzt mit den kleinen weissen Rändern :)) angeschaut, dass man einfach  nicht anders kann als Aivi zu Knuddeln.

Mit Aivi haben wir viele Ausstellungen besucht, sie zeigte sich stets selbstsicher und furchtlos, aber die Ausstellerei ist nicht so sehr ihr Favorit, sie will Bewegung. So haben wir mit ihr im Jahr 2012 den Wesenstest (ein Klacks für den schwarzen Schalk :)) und die Ausdauerprüfung (20 km am Fahrrad) absolviert und bravourös und erfolgreich gemeistert. Kein Spiel lässt sich heute aus und liebt es mit Mutter Imba der Frisbee nachzulaufen oder stundenlang am Strand (eher im Wasser) oder im See schwimmen zu gehen.

Wenn Besuch nach Poggenfehn kommt, will sie immer die erste sein, sie bellt vor Freude, auch um die anderen Rudelmitglieder zu mobilisieren, doch endlich den Besuch zu begrüssen.

Aivi passt einfach super in das Rudel und seit Djuna im Rudel dazugehört, beweist sie auch ihre erzieherischen Qualitäten… Zwar hat sie immer “Hummeln im Hintern”, doch ebenso hat sie eine Engelsgeduld und wenn schließlich das Rudel geschlossen zur Ruhe kommt, sucht Aivi sich einen Menschen oder Hund zwecks Körperkontakt und beginnt ihren Schlaf der Gerechten…