Schnauzer & Riesenschnauzer vom Poggenfehn

"Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!"

Heinz Rühmann

Imba-Ivana vom Hedberg

Riesenschnauzer schwarz

WT: 12.04.2008, verstorben am 13.06.2016
PSK-Klubsieger
Jugendsieger Neumünster 2009
Wesenstest bestanden

HD: A1 (frei) ED: 0 (frei) DOK-frei und frei von Schilddrüsenerkrankungen

genannt ‘Imbus’, ‘Mucki’ oder auch ‘der Imb’ oder schließlich beim “Nichthören” ‘Imba-Ivana vom Hedberg!’

Wie würde man Imba kurz umschreiben? Schwarz, quadratisch, kompakt, liebenswürdig, aufmerksam, treu, vollintegriertes Familienmitglied mit Büroerfahrung, stets sportlich unterwegs, mit Aufträgen versorgt und zu begeistern, sockensammelwütig!

Imba zog im Juni 2008 bei uns ein und wir sind seither wechselseitig integrierter Bestandteil unseres gemeinsamen Lebens.

Imba ist eine Riesenschnauzerhündin wie sie im Buche steht. Vom Wesen her ist sie genau das, was die Rassebeschreibung und der Standard verlangt.  Sie ist gutmütig, manchmal doch sehr ausgeglichen und sie hat eine unbestechliche Treue. Wachsamkeit schreibt sie groß und lebt diese (auch unüberhörbar) auch aus.

Imba kam im Alter von 9 Woche zu uns. Ursprünglich besuchten wir Imba’s Züchter, um uns über die Riesen näher zu informieren. Doch als dort noch Welpen lagen und wir diese anschauen durften, war es schon für uns beide geschehen. Der Gedanke aus diesem Wurf einen Riesen für uns zu nehmen wurde stärker. Nach spätestens einer Woche und nochmaligem Besuch bei Imba’s Züchtern war klar, dass es für uns nun kein zurück mehr gab.
Wöchentlich durften wir „die Hedbergie’s“ regelrecht belagern und die Welpen begutachten. Imba, – damals noch „Madame Orange“ (wegen des farbigen Halsbandes) – stach in unseren Augen für uns immer wieder heraus. Doch auch die anderen Welpen des Wurfes liessen uns die Entscheidung nicht leicht fallen.

Zwar war Imba das Lauteste aller Welpen (zumindest wenn wir da waren) und hatte viel Temperament, aber vielleicht war gerade das, was uns so imponierte.
Bis heute hat sich es nicht geändert, Imba hat kaum Geduld und stets „Feuer im Hintern“. Ständig apportiert sie, rennt durchs hohe Gras als gäbe es kein Halten mehr und beim Frisbeespielen findet sie ebenfalls kein Ende und muss fast schon gebremst werden.

Ihre „Kinderzeit“ war weniger anstrengend als wir es zunächst gedacht haben. Mit ein paar guten Tipps und viel Konsequenz war es eine sehr schöne Zeit. Sie hat weder Möbel angeknabbert, noch hat sie viel Zeit zur Stubenreinheit gebraucht. Das machte sie zu einem sehr umgänglichen Welpen.

Imba StrandErstmalig besuchten wir dann eine Ortsgruppenschau des Pinscher-Schnauzer-Klubs als Gäste und konnten einen Einblick ins Austellungswesen bekommen. Eine gemütliche Runde mit netten Menschen, das war sehr angenehm, doch dass wir eines Tages mal bei so etwas mitmachen, hätten wir bis dato nicht geglaubt.

Mit neun Monaten war es dann soweit: Erstmals wurde Imba ausgestellt und zwar auf der CACIB-Schau in Groningen (Niederlande). Eine erfahrene Richterin bewertete unseren Hund erstmals nach zuchttechnischen Standards. Es wurde ein Vorzüglich 1, zwar in der Jugendklasse, aber genau diese Ausstellung trieb uns zur nächsten.

Imba GrasKurze Zeit später wurden wir auf der CACIB-Schau in Neumünster Jugendsieger Neumünster 2009.
Im Sommer machten wir zusammen den Wesenstest in Jarmen. Dieser bestätigte uns, dass Imba sehr sicher und wesensfest ist, keine Angst und keine Scheu hat und auch nicht aggressiv ist. Also machten wir gerne weiter.

Heute ist Imba PSK-Klubsieger und wir besuchen noch immer gerne Ausstellungen – zwar mit weniger Ehrgeiz, aber dafür mehr mit Freude.

Eigentlich wollte Imba Seehund werden, aber das hat sie nicht ganz geschafft, dies tut ihrer Lust auf Wasser und Schwimmen aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, jeder Strandspaziergang oder ein Besuch am See lässt auch sie von unserer “coolen” zum kleinen Hundekind werden.

Weitere Hobbies sind ausgiebige Spaziergänge, Klippenklettern muss nicht unbedingt sein, aber Apportieren auf jeden Fall. Frisbees oder Stöcke werden bis zur Besinnungslosigkeit, des Werfers, wiedergebracht. Also, wer einmal anfängt….

Imba geniesst auch das Fußballspiel mit Kindern oder eine “Katz- und Mausjagd” mit Issy.

Andere Hunde sind ihr ein wenig gleichgültig, kurz beschnuppern und wieder was apportieren. Auf der anderen Seite weiss sie aber auch ihr Reich zu bewachen.

Imba ist am 26.01.2011 Mutter unserer ersten Welpen geworden. Sie schenkte im A-Wurf fünf Rüden und vier Hündinnen das Leben. Bilder gibt es hier. Außerdem schenkte sie Poggenfehn den D-Wurf.

Alles in Allem: Imba ist  ein Traum von Hund!

 

Imba starb am 13.06.2016 – Wir werden Dich niemals vergessen.