Schnauzer & Riesenschnauzer vom Poggenfehn

"Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!"

Heinz Rühmann

Fotografie

Mein einziges weiteres wirkliches Hobby ist seit Jugendzeit die Fotografie.

Meine erste Spiegelreflexkamera stammte in den 1980’er Jahren von einem großen deutschen Filial-‘Discounter’ und war wohl baugleich mit einer fernöstlichen Marke.
Fotografie war seinerzeit nahezu vollmechanisch und Fotos musste man (teuer) entwickeln und Abzüge (teuer) ausarbeiten lassen. Ich hatte ein einziges Zoom-Objektiv ‘schlechter’ Lichtwerte und mittelmäßiger Fertigungsqualität und ein Makroobjektiv. Ein 36er Film war schnell voll, das Taschengeld schnell verbraucht.

Während meines Studiums lernte ich meinen besten Freund P.  kennen, der mich und sich in die regelmässigere Spiegelreflexfotografie zurückbrachte. Okay, durch Job neben dem Studium war auch ein wenig mehr Geld zur Verfügung als Taschengeld. Dummerweise merkten wir aber bald, dass Equipmentwünsche immer mit ‘Mehrarbeit’ verbunden war. Er setzte früh auf den japanischen Hersteller mit ‘C’ im Namenszug und ich war begeistert von dem japanischen Hersteller mit ‘N’  im Namenszug (dessen Nr 4. damals über Jahre durchaus ein Höchstmaß an Technik aufzubieten hatte und von Leistung und Preis über Zweifel erhaben war), zu dem ich fand, als ich mich vom japanischen Hersteller mit ‘M’  im Namenszug trennte (‘N’-Verkäufer nahm sie in Zahlung – was war ich froh).

Das Equipment der Marke ‘N’ wuchs. Aber irgendwann hielt mein Freund P. ein Objektiv in Händen, welches den Autofocus durch elektrische Impulse an einen Ultraschallmotorantrieb in sagenhafter Schnelligkeit, Präzision und kaum hörbar steuerte. Ich war sprachlos, denn mein Autofocusantrieb war mechanisch, deutlich lauter, träger und auch treffungenauer. Ich habe das lange Jahre nicht zugegeben (P. sieh es mir bitte nach :-)), aber es wuchs der Wunsch, irgendwann mal auf Canon EOS umzusteigen.

Nach dem Studium trennten sich unsere Wege berufs- und familiärbedingt. Mein Interesse war zwar noch immer da, die Zeit für’s Fotografieren und Prioritäten in Beruf und Leben waren jedoch andere. Am Rande nahm ich wahr, dass digitale Fotografie im 21. Jahrhundert wohl dann doch die Technologie der Zukunft ist und die jeweilige Technik der Technologieträger in den Consumerbereich Einzug fand.

Aber wir fanden uns und unsere Familien nach Jahren dann wieder, und erfreulicherweise wohnten wir (durch Zufall) auch nicht mehr 600 oder mehr km auseinander, sondern nur noch so etwa 100. Irgendwann trafen wir uns wieder und er zeigte mir neben einigen wunderschönen Fotos sein Canon EOS System und hatte mich auch wiedereingefangen von nun digitaler Spiegelreflexfotografie.

Nachdem Imba 2008 eingezogen war, zog auch eine Fuji Finepix für die Hemdentasche bei uns ein, die in ihrer Klasse eine bemerkenswerte Qualität bot. Wir merkten aber bald, dass uns die Kamera jedoch nicht die Möglichkeiten bot. Also zog es mich zum EOS-System von Canon. Marcel war auch überzeugt und ein Einstiegsgehäuse (‘komm spielen’) zog später ein und nach und nach zahlreiche Wechselobjektive der L-Serie von Canon mit hohen Anfangsöffnungen mit und für lichtstarke(r) Präzision.

Da unsere Hunde aufgrund ihrer Dynamik jedoch jedes ‘Brot-und-Butter’-Gehäuse aus dem Consumerbereich hinsichtlich Autofocuspräzision und -geschwindigkeit, Belichtungssteuerung und Transportgeschwindigkeit überfordern – jedenfalls dann, wenn sie in Bewegung sind – , habe ich später dann den Schritt in das diesbezügliche derzeitige Optimum gemacht und mir ein EOS 1-D Mark IV Gehäuse zugelegt, das viele Wünsche und Anforderungen aufgrund seiner atemberaubenden und nahezu genialen Technik umsetzen kann.

Einige Bilder (ohne Hunde) habe ich hier in der Galerie eingestellt und werde diese gelegentlich erweitern.